Natürliche Hormontherapie

Die natürliche Hormontherapie arbeitet unter anderem mit pflanzlichen Stoffen, bestimmten Nahrungsmitteln (z.B. Öle, Gewürze, Getreidesorten), naturidentischen Hormonen in verschiedenen Konzentrationen (auch potenzierte Aufbereitungen) in Salbengrundlage und homöopathischen Mitteln.

Dabei werden alle Ebenen des Hormonsystems betrachtet und unterstützt. Es handelt sich hier also nicht um die Gabe von künstlichen Hormonen (Xeno-Hormone), die den eigenen Hormonhaushalt irritieren können.


Mögliche Ursachen eines Hormonungleichgewichts oder eines Hormonmangels

Wissentl. Zufuhr von Hormonen: Hormonelle Verhütung, Schilddrüsenhormone, Insulin, Östrogenpflaster (HET), Cortison, …

Unwissentl. Zufuhr von Hormonen: Kosmetikartikel, Hormone aus der Tiermast, Hormone aus Kunststoffen = Bisphenol A, Grundwasser, Umweltgifte, …

Hormonverändernde „Umstände“: extremer Leistungssport, wenig Bewegung, Dauerstress, Einnahme von – Psychopharmaka, Magenpräparate, Cholesterinsenker, Blutdrucksenker -, Schichtarbeit, …

Andere wichtige Faktoren: Fehlgeburten, Entfernung der Eierstöcke, Sterilisation, zunehmendes Alter, Genetik, Diäten, Vitamin/Mineralstoff – Mangel/Überdosierung, Enzymmangel, Übersäuerung

Generelle Schwäche der hormonproduzierenden Drüsen oder der Hormonsteuerungsebenen bzw. deren Erschöpfung.

 

Indikation für eine Hormonuntersuchung können sein

Schmerzen (Muskel, Kopf, Gelenk), Schwindelgefühle, Haarausfall, Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit, Nebenhöhlen, Zahnfleischbluten, Aphten, Schilddrüsenbeschwerden, Herzrasen, Herzstechen, Verspannungen, Verdauungsprobleme, Blasenschwäche, Krämpfe und Muskelzuckungen … (diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig)


Hormone sind körpereigene Stoffe, die von speziellen Drüsen produziert und abgegeben werden. Sie entfalten Ihre spezifische Wirkung an den Zellen der Erfolgsorgane und führen zu spezifischen Reaktionen. Sie steuern unseren Kreislauf, die Atmung und Ernährung, Körpertemperatur, Salz-Wasser Haushalt, Wachstum, Entwicklung zu Mann/Frau, Fortpflanzung und unsere Stoffwechselaktivitäten.

Bisher kennt die Wissenschaft 150 verschieden Hormon und Ihre Wirkung. Es wird allerdings vermutet, dass weit mehr Stoffe existieren.

Dabei kann ein Hormon nie isoliert betrachtet werden. Das Hormonsystem ist filigran und reagiert auf kleinste Veränderungen oder Eingriffe. Hormone benötigen für ihren Informationsaustausch Minuten teilweise sogar Stunden im Gegensatz zu den Nerven, die ihre Nachrichten innerhalb von Sekunden übermitteln.

Die oberste Steuerungsebene liegt im Gehirn. Der Hypothalamus (im sog. Stammhirn) ist die erste Schaltzentrale. Die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) das untergeordnete Schaltzentrum. Von hier aus werden die meisten Drüsen (Schilddrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Hoden etc.). angeregt oder gebremst. Der Hypothalamus steht auch unter dem Einfluss des bewussten und unbewussten Nervensystems und passt sich an Stress oder Umweltbedingungen an - damit ist auch die Hormonproduktion an diese Einflüsse gekoppelt!

Hormone können entsprechend ihrer biochemischen Zusammensetzung in zwei Gruppen unterteilt werden, die Peptidhormone (Peptid = Eiweiß) bestehen aus verschiedenen Eiweißbausteinen, die Steroidhormone haben dagegen Cholesterin als gemeinsames Grundbaustein. Hier lohnt eine differenzierte Betrachtungsweise hoher Cholesterinwerte und deren künstliche Beeinflussung.