Holistische Schmerztherapie

Die holistische Schmerztherapie ist eine Zusammenfassung verschiedener therapeutischer Maßnahmen, die geeignet sind Schmerzen, oft vermeintlich ohne Ursache, zu lindern oder gänzlich zum Verschwinden zu bringen.

Die Naturheilkunde kennt ähnlich der multimodalen Schmerztherapie viele verschiedene Ansätze, die miteinander kombiniert, das Schmerzempfinden reduzieren können und auch den Schmerzursachen erfolgreich begegnen. Die Unterscheidung zwischen akutem und chronischem Schmerz führt dabei zu differenzierten Therapieansätzen.

Wichtig bei der Schmerztherapie ist die gute Zusammenarbeit von Patient/Therapeut, die aktive Mitarbeit des Patienten und eine sehr differenzierte Anamnese bzw. Diagnose.


Die wichtigsten Bausteine der holistischen Schmerztherapie

Physikalisch/manuelle Verfahren

CranioSacrale Therapie in Kombination mit chiropraktischen Maßnahmen helfen dem Körper seine natürliche Balance und tiefe Entspannung zu finden.

Die neurobiomechanische Muskelstimulation steht entweder unterstützend/ergänzend oder als Einzeltherapie zur Verfügung und kann den Prozess bis zur Zellebene transportieren und somit das Wirkspektrum sinnvoll vertiefen.

Regulationstherapien

(Säure-Basen-Balance, Entgiftung-Ausleitung und Magen-Darm Sanierung)

Maßnahmen aus den klassischen Regulationstherapien können – konsequent durchgeführt – einerseits der Boden für den erfolgreichen Einsatz bisher nicht greifender Therapien sein. Auf der anderen Seite helfen sie die erzielten Behandlungserfolge nachhaltig zu stützen und zu erhalten.

Natürliche Hormontherapie

Eine unzureichende Hormonversorgung (u.a. Progesteron) führt nicht selten zu langwierigen und nicht „erklärbaren“ Schmerzgeschehen. Daher ist es bei anhaltend und anscheinend „grundlosen“ Schmerzen äußerst wichtig den Hormonstatus und das Hormonverhältnis mit in die holistische Schmerztherapie einzubeziehen.

Substitutionstherapie (Vitamin-, Mineral-, Enzym-, Aminosäuren)

Wichtige Vitalstoffe können gerade bei chronischem Schmerz vor allem das Schmerzempfinden beeinflussen, welches durch einen langanhaltend dauerhaften Schmerz bereits zu einem selbständigen „Krankheitsbild“ geworden sein kann. Hier sind vor allem bestimmte B-Vitamine, Magnesium, Kalium (als biochemischer Stoff) aber auch Calcium und D3 zu berücksichtigen.

Aminosäuren (u.a. Arginin) und Enzyme (u.a. Papain) haben ihren Stellenwert vor allem im entzündlich schmerzhaften Umfeld.